Der VOB/B-Vertrag wurde in Verbindung mit dem BGB abgefasst. Viele Regeln des Kodex werden durch den VOB/B-Vertrag entweder ergänzt oder geändert. In der Regel sind die Kündigungsrechte eines Auftragnehmers ausgeschlossen; beide Parteien bleiben jedoch berechtigt, den Vertrag aus noch ungeklärter Ursache zu kündigen (d. h. im Falle einer Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht durch die andere Partei, die die Forterfüllung des Vertrages unannehmbar oder unzumutbar macht). Daher werden in Bauverträgen in der Regel die Umstände aufgeführt, die den Arbeitgeber (und/oder den Auftragnehmer) zur Kündigung aus gründendem Grund berechtigen, wie z. B. die Insolvenz des Auftragnehmers. Erweiterte Ereignisse höherer Gewalt können die Parteien auch zur Kündigung des Vertrags berechtigen.

Welche allgemeinen Leistungsverpflichtungen haben Auftragnehmer und Arbeitgeber? Bauaufträge unterliegen selten formalen Anforderungen. Im Allgemeinen werden Architekten- und Ingenieurverträge sowie Bauaufträge stillschweigend abgeschlossen. Im Allgemeinen sind die Auftragnehmer für die Durchführung und Durchführung von Bauarbeiten gemäß der Definition des Umfangs der Arbeiten (d. h. technische Beschreibungen und Pläne der Arbeiten) in Übereinstimmung mit dem von den Parteien vereinbarten Arbeitsplan und Preis verantwortlich. Auf der anderen Seite sind die Arbeitgeber dafür verantwortlich, den vereinbarten Vertragspreis gemäß dem Zahlungsplan zu zahlen (z. B. bestimmte Meilensteine, wie von den Parteien vereinbart). Welche Abhilfemaßnahmen gibt es bei der Verletzung von Bauverträgen? Diese Hauptverpflichtungen können erheblich geändert oder geändert werden. Die Parteien können z. B. vereinbaren, dass bestimmte Verpflichtungen des erforderlichen Umfangs vom Arbeitgeber oder zusätzlichen Auftragnehmern des Arbeitgebers ausgeschnitten und bereitgestellt werden; die rechtzeitige Durchführung dieser Dienstleistungen und Arbeiten liegt somit beim Arbeitgeber.

Ein weiterer wichtiger Änderungsbereich in Bezug auf die Risikozuweisung ist der Entwurf oder die architektonischen Dienstleistungen des Projekts. Oft wird ein Entwurf (zumindest ein Grundentwurf) vom Arbeitgeber zu Beginn des Projekts zur Verfügung gestellt. Die Parteien können vereinbaren, das Design in den Gesamtbauvertrag umzusetzen, wobei der Auftragnehmer die Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit des ursprünglichen Entwurfs übernimmt, den der Arbeitgeber erhalten hat.