Die Antworten der GEW auf die wichtigsten Fragen zum Tarifvertrag finden Sie hier. Für Lehrer an Sonderschulen sind die Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Hat ein Lehrer seine Eignung und Eignung in der Probezeit unter Beweis gestellt (je nach Berufsstruktur zweieinhalb bis drei Jahre), wird er zum ständigen Beamten ernannt. Teilzeitarbeit: Das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Beschäftigung räumt öffentlichen Arbeitnehmern das Recht ein, auf der Grundlage eines Konsenses zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern Teilzeit zu arbeiten, sofern es keine betrieblichen Gründe gibt, diese Art von Arbeit abzulehnen. Ein Karriereweg hin zu einer SCS-Position beginnt in der Regel mit der Einstellung in die erste Kategorie oder « Höherer Dienst ». Das Gesetz legt die Einstellungsanforderungen für den höheren öffentlichen Dienst, das Niveau und die Bedingungen fest; aber es bleibt den einzelnen Ministerien ein großer Ermessensspielraum, um das Auswahlverfahren und die Bewertungssysteme zu organisieren. Das Durchschnittsalter für den Eintritt in den SCS beträgt 40-50 Jahre. Zur Veranschaulichung folgt eine Berechnung des Einstiegsgehalts, des Gehalts nach 15 Jahren Berufserfahrung und des Letzten Gehalts eines Lehrers als nationaler Durchschnitt nach Bildungssektor. Die Berechnung basiert auf den gesetzlich oder vertraglich vereinbarten Jahresgehältern aller Lehrer an öffentlichen Schulen. Darin enthalten sind Zulagen und Sonderzahlungen. Die Beispiele gehen davon aus, dass die Lehrer keine Kinder haben und unverheiratet sind und dass sie somit keinen Anspruch auf eine Familienbeihilfe oder Sonderzahlungen für Kinder haben.

Die Rechtsstellung der Angestellten entspricht dem allgemeinen Arbeitsrecht sowie den Bestimmungen des Tarifvertrags. 47 % der Staatsbediensteten stellen den Staat, 38 % der Beamten und 15 % der Beschäftigten. Der Anteil der Staatsbediensteten stieg zwischen 1989 und 2000 von 40 % auf 47 %, da die Aufgaben und Dienstleistungen der lokalen Gebietskörperschaften immer wichtiger wurden. Die Zahl der beschäftigten Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist jedoch seit der Wiedervereinigung deutlich zurückgegangen. Insgesamt sind sie von rund 6,7 Millionen im Jahr 1991 auf weniger als 4,5 Millionen im Jahr Mitte 2007 gesunken. Personalmanagement und öffentliche Beschäftigung sind dezentralisiert, und die jeweiligen Ministerien sind für die Einstellung und Ausbildung zuständig. Die einzigen relevanten Kriterien für die Beförderung sind Eignung, Qualifikationen und Leistungsnachweis und nicht die Dauer der Dienstzeit. In den meisten Bundesländern dürfen Führungspositionen nur dann geschaffen werden, wenn die damit verbundenen Funktionen spürbar höher sind als die der unteren Lohngruppe. Das bedeutet, dass niemand ohne Änderung seiner Verantwortlichkeiten oder Seiner Position in eine höhere Skala oder Gehaltsgruppe befördert werden kann.

Forscher schließen in der Regel einen Arbeitsvertrag mit einer Universität oder Forschungseinrichtung ab. Diese große Gruppe umfasst Doktoranden und Postdocs, aber auch Nachwuchsgruppenleiter. Das Gehalt der Forscher wird in einem Tarifvertrag festgelegt, der zwischen dem Arbeitgeber des öffentlichen Sektors und den Gewerkschaften ausgehandelt wird. Dies basiert entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD), der für bund und länderweit gilt, oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L). Ein Sonderfall ist Hessen, das nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder ist und mit den Gewerkschaften, dem TV-H, einen eigenen Tarifvertrag abgeschlossen hat. Der von der jeweiligen Einrichtung gezahlte Satz ist in der Stellenausschreibung angegeben. Alle Absolventen eines vorbereitenden Dienstes in einer Lehrtätigkeit, die den Anforderungen der Vereinbarungen der Ständigen Konferenz entsprechen, sollen gleichberechtigten beruflichen Zugang zu der Art der Lehrtätigkeit erhalten, die ihrem Abschluss entspricht.